Theater Alte Feuerwache e. V.

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Januar 18
Freitag, 26.01. | 19:30 Uhr Fachdienst Kultur und Sport
Philosophische-Reihe 2018: Descartes oder die philosophische Grundlegung der Moderne

Descartes gilt als Begründer der philosophischen Neuzeit. Und das zu Recht. Denn er liefert mit seinem Ansatz, die Selbstgewissheit des Subjekts wie die Welterkenntnis im »Ich denke« zu verankern, den entscheidenden Impuls für die gesamt neuzeitliche Philosophie bis zu Kant und darüber hinaus. In den »Meditationen über die erste Philosophie«, die zugleich ein Hauptwerk des Rationalismus sind, skizziert Descartes sein philosophisches Projekt einer Neubegründung des gesamten Wissens.

Der Vortrag schildert diesen Ansatz und stellt dabei seine Stärken wie seine Schwächen heraus.

Redner: Prof. Dr. Lothar Kreimendahl (Universität Mannheim)
Kartenvorverkauf: Bad Nauheim Tourist Information (In den Kolonnaden 1, Bad Nauheim, Tel. 06032-929920) sowie deutschlandweit in allen ReserviX-Vorverkaufsstellen

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Februar 18
Freitag, 23.02. | 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr Fachdienst Kultur und Sport
Philosophische Reihe 2018: Gottfried Wilhelm Leibniz und die Rechtfertigung Gottes

Die »Theodizee« (= »Versuche in der Theodicée über die Güte Gottes, die Freiheit des Menschen und den Ursprung des Übels«, 1710) ist eines der wenigen philosophischen Werke von Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 – 1716), die zu seinen Lebzeiten erschienen sind.
In diesem Werk geht Leibniz der Frage nach, wie die Güte Gottes mit (a) der Freiheit des Menschen und (b) der Existenz des Übels zu vereinbaren ist. Eine Theodizee (wörtlich eine »Rechtfertigung Gottes«) besteht im Nachweis der Verträglichkeit von Gott mit dem freien Menschenwillen einerseits und dem Übel andererseits.
Im Vortrag steht die Analyse der Antwort auf eine der zentralen Fragen dieses Werks im Zentrum, nämlich die Frage nach Freiheit und Notwendigkeit, die die menschliche Lebenspraxis orientiert.

Redner: Dr. Antonino Falduto (Universität Halle-Wittenberg)
Kartenvorverkauf: Bad Nauheim Tourist Information (In den Kolonnaden 1, Bad Nauheim, Tel. 06032-929920) sowie deutschlandweit in allen ReserviX-Vorverkaufsstellen

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März 18
Freitag, 23.03. | 19:30 Uhr Fachdienst Kultur und Sport
Philosophische-Reihe 2018: Samuel Pufendorf – Naturrechtslehrer, Verfassungstheoretiker, Historiker und Theologe

Samuel Pufendorf (1632 – 1694) gehört neben Hugo Grotius und Thomas Hobbes zu den bedeutendsten Naturrechtslehrern des 17. Jahrhunderts. Seine entsprechenden Lehrbücher haben aufgrund ihrer großen Verbreitung auch die rechtsphilosophischen Debatten der Aufklärung bestimmt. Pufendorf erweist sich als früher Vertreter der Lehre von der Würde des Menschen. Seine literarische Lehre begann er allerdings mit einer Schrift über die Verfassung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation: gemessen am modernen souveränitätstheoretischen Staatsbegriff erweist sich das Alte Reich als ein »irregulärer und einem Monstrum ähnlicher Körper«, dem keine Zukunft beschieden ist. In der Spätphase seines Lebens stellt sich Pufendorf als Hofhistoriograph Schwedens und dann Brandenburgs in den Dienst dynastischer Interessen der beiden Staaten.

Redner: Prof. Dr. Dieter Hüning (Universität Trier)
Kartenvorverkauf: Bad Nauheim Tourist Information (In den Kolonnaden 1, Bad Nauheim, Tel. 06032-929920) sowie deutschlandweit in allen ReserviX-Vorverkaufsstellen

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April 18
Freitag, 27.04. | 19:30 Uhr Fachdienst Kultur und Sport
Philosophische-Reihe 2018: Thomas Hobbes und die Neubegründung der politischen Philosophie

Thomas Hobbes (1588 – 1679) hat mit seiner Vertragstheorie (Kontraktualismus) eine hochgradig innovative Leistung in der politischen Philosophie erbracht. Hobbes` Originalität besteht darin, dass er erstmals eine stringente Staatsbegründung auf der Basis strategischer Rationalität formuliert. Vertragstheorien beruhen grundsätzlich auf der Idee einer sozialen Ausgangssituation, des »Naturzustands«, in welchem es noch keine Institutionen gibt, die Regeln festlegen und durchsetzen können. Für alle muss es gute Gründe geben, zu einer Einigung über die Staatsetablierung zu gelangen. Jeder Beteiligte zieht einen Vorteil daraus. Sie schließen untereinander einen Kontrakt ab, sich einem mächtigen, zwangsbefugten Regenten zu unterwerfen.

Was Hobbes de facto legitimiert, ist die Herrschaftsform des monarchischen Absolutismus. Er charakterisiert den Staat als bedrohliches Ungeheuer (als »Leviathan«), als einen »Wolf innerhalb der Stadtmauern«, als »sterblichen Gott«.

Redner: Prof. Dr. Christoph Horn (Universität Bonn)
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Mai 18
Freitag, 25.05. | 19:30 Uhr Fachdienst Kultur und Sport
Philosophische-Reihe 2018: Blaise Pascal – Denken, Zweifeln, Glauben

Blaise Pascal (1623 – 1662) war Mathematiker und Physiker. Auf diesen Gebieten gelangen ihm erstaunliche Forschungsergebnisse. Anfang zwanzig hatte er ein religiöses Erweckungserlebnis.
Er wandte sich den Jansenisten zu, einer protestantischen Bewegung, die der strengen Gnadenlehre Augustins und Calvins folgte.

Er lehrte nie an einer Universität, war also für die Philosophie in der Zeit des Descartesschen Rationalismus und der Leibnizschen Metaphysik ein Außenseiter, wenngleich ein bedeutender, ein Skeptiker auf der Suche nach Gewissheit und philosophisch begründbarem Glauben. Noch heute schult sich die französische Intelligentsia an seinem Werk.

Rednerin: Prof. Dr. Gisela Schlüter (Universität Erlangen)
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August 18
Freitag, 24.08. | 19:30 Uhr Fachdienst Kultur und Sport
Philosophische-Reihe 2018: Calderón – Das Leben als Traum und Drama

Pedro Calderón de la Barca SJ (1600 – 1681) war einer der zentralen Dichter Spaniens. In seinem dramatischen Schaffen verwebt er spannende, vielfältige Handlung und philosophischen Gehalt. In »Das große Welttheater« präsentiert er das menschliche Leben als ein Theaterstück (mit Gott als abschließendem Kritiker), in dem es um die Erfüllung einer aufgetragenen Rolle geht. In »Das Leben ein Traum« wird am Leben eines Prinzen, der wegen eines ungünstigen Horoskops mehrfach im Schlaf von einem Lebensfeld (Kerker) ins andere (Thronsaal) transportiert wird, die Frage durchexerziert, was uns unserer Existenz versichert und sie Wirklichkeit sein lässt, statt vielleicht nur Traum – eine Frage, die zur gleichen Zeit Descartes in seinen Schriften stellte. Calderón wird so zum Exempel dessen, wie Deleuze das Barockzeitalter definiert: Falten über Falten ins Unendliche hinein.

Redner: Dr. Matthias Vollet (Kueser Akademie für europäische Geistesgeschichte)
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September 18
Freitag, 21.09. | 19:30 Uhr Fachdienst Kultur und Sport
Philosophische-Reihe 2018: Spinozas perspektivische Philosophie

Baruch de Spinoza (1632 – 1676) entstammte einer jüdischen Kaufmannsfamilie spanischportugiesischer Herkunft, die vor der Inquisition von der iberischen Halbinsel in die Niederlande geflohen war. Obwohl er selbst sich für einen gläubigen Juden hielt, waren seine Gedanken zur Religion so unorthodox, dass er aus der jüdischen Gemeinde ausgeschlossen wurde.
Durch dieses schmerzliche Ereignis zur Geheimhaltung gezwungen, konnte er seine philosophischen Schriften kaum veröffentlichen. Unter diesen schwierigen Umständen entwickelte er seine Theorie des psychophysischen Parallelismus, der in den heutigen Debatten um Geist und Gehirn eine vermittelnde Position ermöglicht.

Rednerin: Prof. Dr. Eva Schürmann (Universität Magdeburg)
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Oktober 18
Freitag, 26.10. | 19:30 Uhr Fachdienst Kultur und Sport
Philosophische-Reihe 2018: Tabula rasa – John Locke und die Frage, woher wir wissen, was wir wissen.

Wissen wir nur das, was unsere Sinne uns übermitteln? Oder ist es vielmehr so, dass unsere sinnliche Wahrnehmung so sehr durch rationale Kategorien vorprogrammiert ist, dass wir eigentlich nur das sehen, was wir auch wissen können?

Der englische Empiriker John Locke (1632 – 1704) war einer der ersten Philosophen, die im neuzeitlichen Sinn Erkenntnistheorie betrieben. Seine Einsichten sind eine wunderbare Lehre darin, den hochtrabenden Konstrukten der Abstraktion zu misstrauen und lieber genau achtzugeben, was uns die originären Eindrücke unserer Sinne vermitteln.

Redner: Dr. Frieder Schwitzgebel (Pressebüro Schwitzgebel)
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Dezember 18
Freitag, 07.12. Fachdienst Kultur und Sport
Philosophische-Reihe 2018: Aufklärungs-Optimismus – Shaftesbury und die Autonomie des menschlichen Handelns

Anthony Ashley Cooper (1671 – 1713), 3rd Earl of Shaftesbury, war Enkel des umstrittenen Begründers der Partei der Whigs in der Exklusionskrise 1679 – 82 , Patient des Philosophen und Arztes John Locke. Als überzeugter Aufklärer und rationaler Christ setzte er sich wie sein Lehrer John Locke für allgemeine Menschenrechte und Toleranz gegenüber den Dissentern ein, wobei sein Whiggismus seine Philosophie mitprägte.
Gleichzeitig aber ebnete sein Ideal des »virtuoso« nolens volens den Weg von der Aufklärung zur Vorromantik, mit dem Konzept eines angeborenen moralischen und ästhetischen Gefühls, das sein Interpret Francis Hutcheson (und nach ihm die schottische Moral Sense School) dann in Richtung Romantik weiterentwickelten.

Redner: Prof. Dr. Rolf Lessenich (Universität Bonn)
Kartenvorverkauf: Bad Nauheim Tourist Information (In den Kolonnaden 1, Bad Nauheim, Tel. 06032-929920) sowie deutschlandweit in allen ReserviX-Vorverkaufsstellen

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Termine
19.01. Theater Slam
20.01. Die letzte Königin
21.01. Die letzte Königin
24.01. Kleinkunst-Reihe 2018: Matthias Romir »Das Leben ist Kurzgeschichten«
25.01. Kleinkunst-Reihe 2018: Matthias Romir »Das Leben ist Kurzgeschichten«
26.01. Philosophische-Reihe 2018: Descartes oder die philosophische Grundlegung der Moderne
03.02. Die letzte Königin
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