


Zusatzaufführungen

7. - 9. Mai 2010

Premiere: 19. Juni 2010
Schwester Rose
Premiere: 04. Dezember 2010
Die heilige Johanna der Schlachthöfe
Premiere: 2011
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Vier boten "Kabarett pur" für zwei Stunden
Die zweite Kabarettproduktion des TAF nach "Bussi für Doris" zeigte im vollbesetzten Bistro in der Johannisstraße eine ganz andere Tendenz.
Weg vom Szenenhaften mit vielen umständlichen Requisiten, hin zum "Kabarett pur" mit aggressiven Texten,
schauspielerisch umgesetzt von vier jungen Amateur-Kabarettisten, die so manchem "Profi" eins vormachen konnten.
Mit Verve, Engagement, Spontanität und Lässigkeit waren die Mimen bei der Sache,
so daß sich das Publikum gewiß schon auf eine Wiederholung - am 26. September - freut.
Mit Götz Hofmann, Stefan Wendt, Jana Bleckmann und Jens Reid präsentierte sich eine homogen spielende Gruppe,
die zu Recht für ihre Leistungen auf der Bühne emphatischen Beifall erhielt.
Inhaltlich beschäftigte man sich mit den täglichen Ärgernissen aus Politik, Wirtschaft und Sozialem,
lecker "aufbereitet" im Rahmen eines Zwei-Stunden-Kabaretts.
Da wurden Kleinigkeiten, die auf den ersten Blick so banal erscheinen, genauer unter die kritische Lupe genommen.
Da ließ man Männer am Stammtisch schwafeln, Politiker auf dem Fußballfeld parlieren,
einen Ossi im Reisebüro zu Wort kommen, alles unter dem Titel "007... alles Weitere ist geheim".
Die "geheimen Informationen" der Texte waren spritzig, ironisch, frivol formuliert,
und auch das Lokalgeschehen bekam "sein Fett ab".
Tabus wurden nicht gescheut, der Ton war dafür auch nie verletzend.
Im Herbst 1989 fanden sich die 40 Theateramateure zum TAF zusammen.
Viel beachtete Aufführungen wie etwa die der "Zwölf Geschworenen" konnte man bereits genießen;
als nächstes wird die "Hexenjagd" von Arthur Miller produziert -
und das alles in der Freizeit mit viel Engagement und noch mehr Probenarbeiten.
So schrieben die Texte zu diesem Kabarett-Programm Götz Hofmann und Stefan Wendt und legten damit eine großartige Leistung ab.
Das vor allem junge Publikum fühlte sich sowohl vom Inhalt her angesprochen als auch von der Atmosphäre her wohl und sparte nicht mit herzlichem Beifall.
Wetterauer Zeitung im September 1992´
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