Theater Alte Feuerwache e. V.

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Die Bauernoper

 

Die Inszenierung

Viele von uns schlugen beim ersten Vernehmen des Wortes "Bauernoper" die Hände über dem Kopf zusammen. Was war das? Sollte man dem Trend folgen und sich jetzt gleichfalls wie viele andere Bühnen auch dem bayerischen Volksschwank widmen? Mitnichten. Bald schon stellten wir fest, was wirklich hinter der Bauernoper steckt:

Eine epische Oper nämlich. Und das war etwas, was wir bisher noch nicht gemacht hatten. Neuland also, und da wir stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen sind, kam uns dieses Stück gerade recht. Mit Feuereifer stürzten wir uns in die Arbeit, um bald darauf herauszufinden, dass wir nahe an die Grenzen der persönlichen Belastbarkeit geraten waren. Alles war irgendwie schwieriger als bisher: Rollenfindung, Kostüme, Kulissen - all das verlangte eine neue Sichtweise nach den recht eigenwilligen Regeln des epischen Theaters, der sogenannten "Entfremdung".

Hinzu kam der Gesang. Wie groß der Unterschied zwischen dem berühmten Badewannensong und dem gut verständlichen Sangesvortrag auf einer großen Bühne ist, mussten nicht wenige nur zu schnell erkennen. Also wurde nicht nur an der Verbesserung der eigenen Darstellungsweise einer Rolle gefeilt, sondern auch an der Stimme. Überhaupt: Die musikalische Komponente stellte für uns ein völliges Novum dar. Als absoluter Glücksgriff erwies sich dabei unser Christian Ferber, der mit Engelsgeduld "in die Tasten griff" und sich auch der schlechtesten Stimme noch annahm, um sie für die Umwelt einigermaßen erträglich zu machen.

Christian Ferber verstand es, mit viel Ruhe und Einfühlungsvermögen uns die musikalischen Stücke der Bauernoper näher zu bringen. Somit ist die Umsetzung der Bauernoper nicht zuletzt auch sein persönlicher Verdienst.

Schon bald stellten wir fest, dass Herr Karsunke unglaublich gut recherchiert hat, fast jeder Satz geht auf eine historische Tatsache zurück. Das machte es der Regie nicht gerade leicht: Tage- und nächtelang befasste man sich mit zum Teil staubtrockenen historischen Abhandlungen über diesen Bauerkrieg, um das nötige Hintergrundwissen zu schaffen und einzelne Szenen überhaupt verstehen zu können. Eine Grundvoraussetzung des epischen Theaters, zumal die Szenen nur kurze Einblendungen in die Gesamthandlung sind und somit für Darsteller und Regie wenig Entwicklungsspielraum bieten. Soviel zur schwierigen Umsetzung dieses Stückes.

Warum denn nun die Bauernoper, warum nicht etwas "einfaches"? Der Kampf des lndividuums um die persönliche Freiheit war schon immer das Thema, dem sich das TAF verschrieben hat. Das Antreten gegen den arroganten und ignoranten, schier übermächtigen Gegner wird letztendlich zur Verzweiflungstat, die erbarmungslos bestraft wird. Die demokratische Phrase "Alle Macht geht vom Volke aus" will nicht falsch verstanden werden, es gilt, ihr Beistand zu leisten. In einer Zeit des zu schnellen Umbruchs tut Überlegung Not, doch gleichfalls darf kein klar denkender Kopf in den Sand gesteckt werden. Gewalt ist die Waffe der Ratlosen, doch um nichts wurde verbissener gekämpft als um Demokratie und Freiheit!

Termine
24.11. Wann fängt Weihnachten an?
25.11. Wann fängt Weihnachten an?
26.11. Wann fängt Weihnachten an?
02.12. Wann fängt Weihnachten an?
05.12. Kindertheater-Reihe: "Frau Holle"
05.12. Kindertheater-Reihe: "Frau Holle"
06.12. Kleinkunst-Reihe: "Hereingeschneit"
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