Theater Alte Feuerwache e. V.

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Deutsche Stärken in kritischem Licht

 

Die Theatergruppe TAF meldet sich zurück mit Selfmade-Kabarett und Arthur Millers Hexenjagd

Die Theatergruppe TAF meldet sich mit einem neuen Programm zurück. Nach dem unerwarteten Erfolg mit den viermal gespielten »Zwölf Geschworenen« von Reginald Rose wagt man sich jetzt an die Kleinkunst heran. Am 28. Februar hat das Kabarett »Bussi für Doris« Premiere in der Alten Feuerwache in Bad Nauheim. Die Texte stammen aus der Feder zweier TAFler, nämlich Armin Schuster und Götz Hofmann, der die Kabarettgruppe ins Leben rief und für die Inszenierung verantwortlich zeichnet. Inhalt des neun Nummern umfassenden Programms sind die typischen deutschen »Stärken« wie Ordnung und Sauberkeit, angesichts derer öfters mal Logik und Menschlichkeit unter den Teppich gekehrt werden. Natürlich wird die deutsche Einheit kritisch beleuchtet, auch das Verhältnis der Einwohner einer Kurstadt zu deren Ordnungskräften und Gästen wird angerissen. Vorhang auf für diesen bunten Abend mit Musik heißt es dann um 19.30 Uhr, die Eintrittspreise liegen im Rahmen der Kleinkunstveranstaltungen des Kulturamtes, die an gleicher Stelle stattfinden.

Auch sonst wird die TAF wieder aktiv. Für Oktober ist die Premiere der Dramas »Hexenjagd« von Arthur Miller vorgesehen. Der Stamm der Truppe hat sich mittlerweile auf 35 Leute vergrößert; neben 21 Darstellern gibt es einen ganzen Stab von Bühnenbildnern, auch für Maske und Kostüme wird gesorgt. Regie führt diesmal Armin Schuster, unterstützt wird die Gruppe weiterhin von der Abteilung Jugend der Stadt Bad Nauheim. Hilfreich zur Seite stehen will den Jugendlichen diesmal neben Schauspiellehrer Siggi Fritz auch der Theaterpädagoge Erich Becker, der mit manch gelungener Inszenierung in Hanau für Furore sorgt. Zuletzt stand er als Willem Voigt in Zuckmayers »Hauptmann von Köpenick« auf der Bühne.

»Hexenjagd« gehört neben dem »Tod eines Handlungsreisenden« zu den meistgespielten Stücken des wohl bekanntesten amerikanischen Dramatikers. Es geht um die Auswirkungen einer Massenhysterie, die Ende des 17. Jahrhunderts die Puritanergemeinde von Salem, Massachusetts, durcheinanderbringt. Eine Gruppe junger Mädchen schreit Frauen als Hexen aus und trifft auf offene Ohren. Schon bald werden persönliche Rache und Gelüste Bestandteil der Anklagen, und es findet sich niemand, der die immer schneller rollende Lawine' aufhält: Wer angeklagt ist und nicht bekennt, wird aufgehängt. Viele Menschen stehen vor der Wahl: Gott verleugnen und mit einer Lüge leben - oder standhaft am Galgen enden. Miller schrieb dieses Drama unter dem Eindruck der Kommunistenverfolgungen in den USA durch den Senator Joseph McCarthy zu Beginn der 50er Jahre. »Hexenjagd« hat bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt.

Jens, Wetterauer Zeitung, Februar 1991

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