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Hexenjagd

 

Der Autor: Arthur Miller

Arthur Millers Interesse an der Hexenjagd von Salem im Jahre 1692 wurde durch ein Buch der amerikanischen Autorin Marion I. Starkey geweckt. In ihrem Buch "The Devil in Massachusetts" hatte sie schon 1949 einen romanhaften , aber historisch genauen Abriss der Ereignisse in Salem geliefert. Miller war damals bereits ein anerkannter und mehrfach ausgezeichneter Dramatiker.

Geboren im Jahre 1915 wuchs er im Milieu der jüdischen Mittelklasse von Brooklyn auf und begann 1934 ein Journalistikstudium. Erste Versuche mit dramatischen Stoffen brachten ihm zahlreiche Förderpreise seiner Universität. Nachdem er graduiert hatte, arbeitete er am "Federal Theatre Project" mit und machte die Bekanntschaft vieler der politischen Linken nahestehender Dramatiker und Schauspieler, ein Umstand, der ihm später beinahe zum Verhängnis werden sollte.

Sein eigentlicher Durchbruch gelang ihm 1947 mit dem Drama "All my Sons". ein Stück über den Vater-Sohn-Konflikt und die Konfrontation mit der Lebenslüge. Ausgezeichnet mit dem New York Drama Critics Circle Award, gelangte zwei Jahre später "Death of a Salesman" (deutsch: "Tod eines Handlungsreisenden") zur Aufführung. Willy Loman, der in Leben, Gesellschaft und Familie gescheiterte Handlungsreisende, wurde zur Traumrolle vieler bekannter Broadway-Mimen, darunter Lee J. Cobb und Dustin Hoffman.

Artur Kennedy spielte vier Jahre später den ersten John Proctor in Arthur Millers Abrechnung mit den Kommunistenjägern, "The Crucible" (deutsch: "Hexenjagd"). Anfang der 50er Jahre hatte sich in den USA eine wahre Kommunistenhysterie ausgebreitet, geschürt vom Senator von Wisconsin, Joseph McCarthy. Er leitete von 1950 bis zu seinem Sturz 1954 den Ausschuss zur Untersuchung "Un-Amerikanischer Aktivitäten", und unter dem Deckmantel der Kommunistenverfolgung betrieben der Senator und sein Ausschuss sowohl nationalistische wie auch unverhohlen rassistische Propaganda mit dem Ziel, die liberalen Errungenschaften Roosevelts zurückzuschrauben. Als besonders verdächtig galten Intellektuelle wie auch europäische Exilanten, darunter Bert Brecht.

1956 musste auch Arthur Miller vor den Ausschuss und wurde zu 30 Tagen Haft auf Bewährung und $500 Geldstrafe verurteilt. Grund: Missachtung des Kongresses, und dabei verhielt er sich nicht anders als "sein" John Proctor. Er verzichtete darauf, sein Geschick durch die Denunziation anderer zu verbessern.

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26.11. Wann fängt Weihnachten an?
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05.12. Kindertheater-Reihe: "Frau Holle"
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