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Fünf Sponsoren unterstützen erste eigene Spielzeit des Theaters Alte Feuerwache (TAF) mit 10.000 EuroBad Nauheim (pp). Mit insgesamt 10 000 Euro unterstützen fünf Wetterauer Sponsoren in diesem Jahr die erste eigene Spielzeit des Theaters Alte Feuerwache (TAF), dessen Motto lautet: »365 Tage Leidenschaft, Lust und mehr«. Es sind dies die Buchhandlung am Park (Bad Nauheim), Hassia Mineralquellen (Bad Vilbel), die OVAG (Friedberg), die Sparkasse Wetterau (Friedberg) und der Verein Wirtschaft für Bad Nauheim. Premiere des Pop-Musicals am 15. MaiIm Rahmen eines Pressegesprächs am gestrigen Montag in der TAF-Spielstätte, dem Badehaus 2 im Sprudelhof, stellten Stefan Wendt und Christian Neumeyer vom TAF-Ensemble Idee und Motivation dieses Novums vor. Für ein Amateurtheater ist die Ausrichtung einer eigenen Spielzeit sicherlich
kein alltägliches Vorhaben, aber in jedem Fall eines, auf das sich die TAF-Mitwirkenden
- insgesamt 25 an der Zahl - eben mit Lust, Leidenschaft und mehr in diesem
Jahr einlassen wollen. Dazu gehören eigene Produktionen wie das selbst geschriebene
Pop-Musical »Cowboys und Clowns« von Viola Muscolo und Pia Nußbaum, eine modernisierte
»Romeo-und-Julia«-Adaption (Premiere am 15. Mai 2004), das mit bislang 20 geplanten
Vorstellungen im Mittelpunkt der Spielzeit 2004 stehen wird. Von der Idee einer eigenen TAF-Spielzeit (bislang hat das TAF ausschließlich projektbezogen gearbeitet) begeistert zeigten sich gestern Inge Kneip von den Hassia Mineralquellen, Bernd Kunzelmann von der Sparkasse Wetterau, Dr. Johannes Peil vom Verein Wirtschaft für Bad Nauheim sowie Hermann Römer von der Buchhandlung am Park und Andreas Matlé von der OVAG (die beiden Letzteren mussten kurzfristig absagen). Die erkleckliche Sponsorensumme von 10.000 Euro, immerhin ein Viertel des Gesamtetats des TAF für 2004, unterstreicht denn auch eindringlich die Bedeutung, die die fünf Sponsoren dem künstlerischen Schaffen der Amateurtheatergruppe beimessen. Der Etat umfasst vor allem Ausgaben für Eigenproduktionen, Gagen (»Kabinettstücke«), Ausrichtung der Schultheatertage und den Betrieb der Spielstätte (Umsatz-Miete, Instandhaltung, Renovierung, Ausstattung). Die Anschaffung einer Funk-Mikrofonanlage kostet 13 000 Euro Außergewöhnliche Belastungen entstehen in diesem Jahr durch die Anschaffung einer digitalen Funk-Mikrofonanlage im Wert von etwa 13 000 Euro, die für das Popmusical »Cowboys und Clowns« benötigt und voraussichtlich über einen Zeitraum von acht Jahren dauerhaft eingesetzt werden wird. Das TAF stellt diese Funkmikrofonanlage auch allen anderen Nutzern und gastierenden Künstlern im Badehaus 2 zur Verfügung. Ein festes Spiel-Ensemble (das TAF existiert seit 15 Jahren) und eine feste Spielstätte (im Badehaus 2 ist man seit fünf Jahren etabliert) gibt es schon seit längerem. Was bislang fehlte, war neben den Angeboten des städtischen Kulturamtes, die auch weiterhin bestehen bleiben werden, ein eigener Spielplan über das komplette Kalenderjahr hinweg. Nun ist das Dreieck, das man klassischerweise mit einem Theater in Verbindung bringt, vollständig: Ensemble, Spielstätte und Spielzeit geben dem TAF ab 2004 ein noch deutlicheres Profil als Theater. Geplant sind für 2004 zunächst einmal 20 Vorstellungen des Pop-Musicals »Cowboys und Clowns« sowie »Noch mehr Weihnachten für Fortgeschrittene: Let's keep the candles burning II«, eine Weihnachtssatire, für die man sechs Aufführungen anberaumt hat. Hinzu kommt die neue Kleinkunstreihe »Kabinett-Stücke - Alte Hasen, junges Gemüse«, eine Gastspielreihe mit Profis und Newcomern, die sieben Vorstellungen auf der TAF-Bühne präsentieren wird. Und natürlich die Wetterauer Schultheatertage mit sieben Aufführungen. Für den Besucher ist damit neu, dass er ein von TAF gestaltetes Theaterprogramm über das komplette Kalenderjahr hinweg wiederfindet, und zwar auch in den Monaten, in denen TAF nicht selbst auf der Bühne steht. Damit möchte das TAF das Badehaus 2 anhaltend als Theaterspielstätte in der Wetterauer Kulturlandschaft etablieren, seinem Publikum regelmäßig ein breites, spannendes und damit unterhaltsames Programm bieten und weiterhin zur ersten dauerhaften öffentlichen Nutzung des historischen Denkmals beitragen. [ document info ]
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