Theater Alte Feuerwache e. V.

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August 19
Mittwoch, 21.08. | 20:30 Uhr bis 23:00 Uhr Fachdienst Kultur und Sport
Kleinkunst-Reihe 2ß19 - Robert Nippoldt undd das Trio Größenwahn: "Ein Rätselhafter Schimmer"

Eine lockende Stimme, ein flotter Bass, ein swingendes Klavier. Das ist Musik, zu der die Füße tanzen wollen – so auch die Pinsel! Und das tun sie tatsächlich: Live vor den Augen der verblüfften Zuschauer zaubern sie im Takt ein ebenfalls ausgelassen tanzendes Paar auf die weiße Leinwand.
Die Pinsel werden virtuos geführt von Robert Nippoldt und sind nicht die einzigen Zeichenwerkzeuge, die in diesem besonderen Zusammenspiel von Musik und Kunst ihren Auftritt haben. Mit Kreide, Bleistift und Tusche wird in wenigen Augenblicken das Berliner Stadtschloss wieder aufgebaut und die Gedächtniskirche bekommt ihr Dach zurück. Dank Kamera und Groß-Projektion sind die Zuschauer ganz nah dran – an jedem Strich, den die Künstlerhand mit lässiger Eleganz zu Papier bringt.

Dabei sind die während der Schau an die Leinwand projizierten Zeichnungen nur ein Teil des vielfältigen Repertoires. Eindrucksvoll entsteht – in perfekter Symbiose von Ton, Schauspiel und Bild – eine Scherenschnitt-Inszenierung der brechtschen Seeräuber-Jenny. Die Comedian Harmonists zerlegen in sicht- und hörbarer Ekstase einen Konzertflügel. Man flaniert wachen Auges durch die Hauptstadt und mit einer Slapstick-Nummer wird den Anfängen des Tonfilms gehuldigt. Erstaunlich auch, wie man in nur drei Minuten sämtliche Kanzler der Weimarer Republik kennenlernen kann.

Das alles wird belebt, kommentiert und inspiriert durch die drei fabelhaften Musiker des Trio Größenwahn, die mit Verve und Humor den Klassikern der damaligen Zeit neues Leben einhauchen. Selbst ein original antikes Tasteninstrument erlebt unter den flinken Händen von Sängerin Lotta Stein einen überraschenden zweiten Frühling.

Es ist das Lebensgefühl einer besonderen Stadt zwischen den Weltkriegen, dem sich die vier stilecht gekleideten Künstler an diesem Abend verschreiben. Ein Berlin, das nichts von seinem Charme verloren hat und uns mit offenen Armen empfängt. Folgen wir dieser Einladung, werden wir am Ende dieses vergnüglichen Ausflugs einen Schimmer davon haben, wie es sich damals – in den wilden Zwanzigern – angefühlt haben mag.
Donnerstag, 22.08. | 20:30 Uhr bis 23:00 Uhr Fachdienst Kultur und Sport
Kleinkunst-Reihe 2ß19 - Robert Nippoldt undd das Trio Größenwahn: "Ein Rätselhafter Schimmer"

Eine lockende Stimme, ein flotter Bass, ein swingendes Klavier. Das ist Musik, zu der die Füße tanzen wollen – so auch die Pinsel! Und das tun sie tatsächlich: Live vor den Augen der verblüfften Zuschauer zaubern sie im Takt ein ebenfalls ausgelassen tanzendes Paar auf die weiße Leinwand.
Die Pinsel werden virtuos geführt von Robert Nippoldt und sind nicht die einzigen Zeichenwerkzeuge, die in diesem besonderen Zusammenspiel von Musik und Kunst ihren Auftritt haben. Mit Kreide, Bleistift und Tusche wird in wenigen Augenblicken das Berliner Stadtschloss wieder aufgebaut und die Gedächtniskirche bekommt ihr Dach zurück. Dank Kamera und Groß-Projektion sind die Zuschauer ganz nah dran – an jedem Strich, den die Künstlerhand mit lässiger Eleganz zu Papier bringt.

Dabei sind die während der Schau an die Leinwand projizierten Zeichnungen nur ein Teil des vielfältigen Repertoires. Eindrucksvoll entsteht – in perfekter Symbiose von Ton, Schauspiel und Bild – eine Scherenschnitt-Inszenierung der brechtschen Seeräuber-Jenny. Die Comedian Harmonists zerlegen in sicht- und hörbarer Ekstase einen Konzertflügel. Man flaniert wachen Auges durch die Hauptstadt und mit einer Slapstick-Nummer wird den Anfängen des Tonfilms gehuldigt. Erstaunlich auch, wie man in nur drei Minuten sämtliche Kanzler der Weimarer Republik kennenlernen kann.

Das alles wird belebt, kommentiert und inspiriert durch die drei fabelhaften Musiker des Trio Größenwahn, die mit Verve und Humor den Klassikern der damaligen Zeit neues Leben einhauchen. Selbst ein original antikes Tasteninstrument erlebt unter den flinken Händen von Sängerin Lotta Stein einen überraschenden zweiten Frühling.

Es ist das Lebensgefühl einer besonderen Stadt zwischen den Weltkriegen, dem sich die vier stilecht gekleideten Künstler an diesem Abend verschreiben. Ein Berlin, das nichts von seinem Charme verloren hat und uns mit offenen Armen empfängt. Folgen wir dieser Einladung, werden wir am Ende dieses vergnüglichen Ausflugs einen Schimmer davon haben, wie es sich damals – in den wilden Zwanzigern – angefühlt haben mag.
September 19
Mittwoch, 18.09. | 20:30 Uhr bis 23:00 Uhr Fachdienst Kultur und Sport
Kleinkunst-Reihe 2019 - Bea von Malchus "Yankee Jodel: In die Alpen mit Mark Twain"

Hurrah! Wir verreisen. Mit Mark Twain. In die Schweizer Alpen. Und zwar zu Fuß. Es ist 1878. Zunächst verschlafen wir fünf spektakuläre Sonnenaufgänge. Danach trinken wir eimerweise Alpenmilch, verirren uns vier Meter vor dem Hotel im Nebel und bringen jodelnde Senner mit einem Handgeld zum Schweigen. Tagelang geben wir mit unseren Alpenstöcken an, dann folgt die Pause. Nach der Pause bezwingen wir den gefürchteten Riffelberg. Im Abendanzug!
Oh yes! Es wird hart und es geht bergauf! Wir werden Sprengstoff brauchen... We will fluch, we will smoke and we will be verzweifelt. But am Ende liegt uns Zermatt zu Füssen.

Yankee Jodel - ein Alpenteuer voller Blue-Grass Musik, Spannung und Sprengstoff. 100% Muskelkater frei.
Donnerstag, 19.09. | 20:30 Uhr bis 23:00 Uhr Fachdienst Kultur und Sport
Kleinkunst-Reihe 2019 - Bea von Malchus "Yankee Jodel: In die Alpen mit Mark Twain"

Hurrah! Wir verreisen. Mit Mark Twain. In die Schweizer Alpen. Und zwar zu Fuß. Es ist 1878. Zunächst verschlafen wir fünf spektakuläre Sonnenaufgänge. Danach trinken wir eimerweise Alpenmilch, verirren uns vier Meter vor dem Hotel im Nebel und bringen jodelnde Senner mit einem Handgeld zum Schweigen. Tagelang geben wir mit unseren Alpenstöcken an, dann folgt die Pause. Nach der Pause bezwingen wir den gefürchteten Riffelberg. Im Abendanzug!
Oh yes! Es wird hart und es geht bergauf! Wir werden Sprengstoff brauchen... We will fluch, we will smoke and we will be verzweifelt. But am Ende liegt uns Zermatt zu Füssen.

Yankee Jodel - ein Alpenteuer voller Blue-Grass Musik, Spannung und Sprengstoff. 100% Muskelkater frei.
Oktober 19
Mittwoch, 23.10. | 20:30 Uhr bis 23:00 Uhr Fachdienst Kultur und Sport
Kleinkunst-Reihe 2019 - Django Asül: "Die letzte Patrone"

Letzte Patrone – das hört sich wahrlich martialisch an. Aber das Publikum braucht keine kugelsichere Weste, nur gut trainierte Lachmuskeln, um dieses Programm zu überstehen. Der Ausgangspunkt: In einem Zeitungsartikel liest Django Asül, dass das deutsche Volk im Schnitt jedes Jahr einige Tage älter wird. Doch dann dämmert es dem Protagonisten: Selbst wenn der Durchschnittsdeutsche nur einige Tage pro Jahr älter wird, altert Django Asül dennoch pro Jahr gleich ein ganzes Jahr!
Auf gut Deutsch: Ihm läuft die Zeit davon! Also geht es darum, die Restlaufzeit sinnvoll zu nutzen. Und so begibt sich der Hauptakteur auf eine Gedankenreise, die ihn alles Mögliche streifen lässt bei dem Versuch, sinnstiftend zu sein. Ausgehend von seinem Mikrokosmos Hengersberg blickt Django Asül auf den Makrokosmos und stellt dabei Fragen vom Hier und Jetzt bis zum Woanders und Früher.

Das Resultat? Letzte Patrone ist eine Ansammlung von Streifschüssen. Ein irrer Mix aus Satire und Volkstheater. Zeitlos, aber aktueller denn je!
Donnerstag, 24.10. | 20:30 Uhr bis 23:00 Uhr Fachdienst Kultur und Sport
Kleinkunst-Reihe 2019 - Django Asül: "Die letzte Patrone"

Letzte Patrone – das hört sich wahrlich martialisch an. Aber das Publikum braucht keine kugelsichere Weste, nur gut trainierte Lachmuskeln, um dieses Programm zu überstehen. Der Ausgangspunkt: In einem Zeitungsartikel liest Django Asül, dass das deutsche Volk im Schnitt jedes Jahr einige Tage älter wird. Doch dann dämmert es dem Protagonisten: Selbst wenn der Durchschnittsdeutsche nur einige Tage pro Jahr älter wird, altert Django Asül dennoch pro Jahr gleich ein ganzes Jahr!
Auf gut Deutsch: Ihm läuft die Zeit davon! Also geht es darum, die Restlaufzeit sinnvoll zu nutzen. Und so begibt sich der Hauptakteur auf eine Gedankenreise, die ihn alles Mögliche streifen lässt bei dem Versuch, sinnstiftend zu sein. Ausgehend von seinem Mikrokosmos Hengersberg blickt Django Asül auf den Makrokosmos und stellt dabei Fragen vom Hier und Jetzt bis zum Woanders und Früher.

Das Resultat? Letzte Patrone ist eine Ansammlung von Streifschüssen. Ein irrer Mix aus Satire und Volkstheater. Zeitlos, aber aktueller denn je!
November 19
Mittwoch, 06.11. | 20:30 Uhr bis 23:00 Uhr Fachdienst Kultur und Sport
Kleinkunst-Reihe 2019 - Jo van Nelsen "Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund - Erotik. Texte. Lieder. Obst.""

Jo van Nelsens Karriere begann 1989 mit
einem wahren Paukenschlag: Sein Dancefloorhit
»Ich bin so wild nach deinem
Erdbeermund« (Culture Beat feat. Jo van
Nelsen) war 18 Wochen in den deutschen
Charts, 3 Wochen in den englischen, Platz
1 in Frankreich. Bühnen- und TV-Auftritte
in ganz Europa. Bis heute Club- und Radio-
Hit auf der ganzen Welt, zahlreiche Remixe
und über eine halbe Million Klicks des Videos
auf YouTube.
Zum 30jährigen Jubiläum des Hits und
seiner Karriere erinnert sich Jo van Nelsen
mit seinem Pianisten Bernd Schmidt nun
an seine Anfänge und hebt so manchen
Schatz aus seinen Bühnenauftritten der
letzten 30 Jahre in einem sehr persönlichen
Cross-Over-Programm.
Donnerstag, 07.11. | 20:30 Uhr bis 23:00 Uhr Fachdienst Kultur und Sport
Kleinkunst-Reihe 2019 - Jo van Nelsen "Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund - Erotik. Texte. Lieder. Obst."

Jo van Nelsens Karriere begann 1989 mit
einem wahren Paukenschlag: Sein Dancefloorhit
»Ich bin so wild nach deinem
Erdbeermund« (Culture Beat feat. Jo van
Nelsen) war 18 Wochen in den deutschen
Charts, 3 Wochen in den englischen, Platz
1 in Frankreich. Bühnen- und TV-Auftritte
in ganz Europa. Bis heute Club- und Radio-
Hit auf der ganzen Welt, zahlreiche Remixe
und über eine halbe Million Klicks des Videos
auf YouTube.
Zum 30jährigen Jubiläum des Hits und
seiner Karriere erinnert sich Jo van Nelsen
mit seinem Pianisten Bernd Schmidt nun
an seine Anfänge und hebt so manchen
Schatz aus seinen Bühnenauftritten der
letzten 30 Jahre in einem sehr persönlichen
Cross-Over-Programm.
Dezember 19
Mittwoch, 04.12. | 20:30 Uhr bis 23:00 Uhr Fachdienst Kultur und Sport
Kleinkunst-Reihe 2019 - Matthias Tretter "POP"

“In the future, everyone will be world-famous for 15 minutes.” Andy Warhol meinte es tatsächlich ernst, als er jedem diesen Quatsch versprach – herrlich naiv! Aus den 15 Minuten sind ja längst 140 Zeichen geworden. Zwar wird auch damit niemand zwingend berühmt, aber mitunter zumindest US-Präsident.

Was mit Casting-Shows begann, erreicht in Donald Trump nun endlich seinen sturmfrisierten Höhepunkt: Das Zeitalter des Amateurs. Blogger sind die neuen Journalisten, Hipster die neuen Bierbrauer, AfDler die neuen CDUler. Sänger kriegen den Literatur-Nobelpreis, Kinder erziehen ihre Eltern, das Oval Office ist der neue Hobbykeller. Und außenrum und untendrunter die Welt, die schlingert, dass es selbst den Profis schlecht wird. Die Zehner Jahre: Dilettanz auf dem Vulkan.

David Bowie, Prince, Leonard Cohen und George Michael mussten einfach sterben in dem Jahr, in dem alles Pop wurde. Mathias Tretter ist noch da. Lebendiger denn je, böse wie nie, mit dem Programm der Stunde: Pop – Politkomik ohne Predigt. Von einem Profi oraler Präsenz.
Mit Plödeleien oberster Populistik. Peziehungsweise, ohne Pescheidenheit: 150 Minuten Ruhm.
Donnerstag, 05.12. | 20:30 Uhr bis 23:00 Uhr Fachdienst Kultur und Sport
Kleinkunst-Reihe 2019 - Matthias Tretter "POP"

“In the future, everyone will be world-famous for 15 minutes.” Andy Warhol meinte es tatsächlich ernst, als er jedem diesen Quatsch versprach – herrlich naiv! Aus den 15 Minuten sind ja längst 140 Zeichen geworden. Zwar wird auch damit niemand zwingend berühmt, aber mitunter zumindest US-Präsident.

Was mit Casting-Shows begann, erreicht in Donald Trump nun endlich seinen sturmfrisierten Höhepunkt: Das Zeitalter des Amateurs. Blogger sind die neuen Journalisten, Hipster die neuen Bierbrauer, AfDler die neuen CDUler. Sänger kriegen den Literatur-Nobelpreis, Kinder erziehen ihre Eltern, das Oval Office ist der neue Hobbykeller. Und außenrum und untendrunter die Welt, die schlingert, dass es selbst den Profis schlecht wird. Die Zehner Jahre: Dilettanz auf dem Vulkan.

David Bowie, Prince, Leonard Cohen und George Michael mussten einfach sterben in dem Jahr, in dem alles Pop wurde. Mathias Tretter ist noch da. Lebendiger denn je, böse wie nie, mit dem Programm der Stunde: Pop – Politkomik ohne Predigt. Von einem Profi oraler Präsenz.
Mit Plödeleien oberster Populistik. Peziehungsweise, ohne Pescheidenheit: 150 Minuten Ruhm.
Termine
26.06. Erlesenes - Literarische Reihe
28.06. Montesquieu und die Philosophie im Zeichen des „bel esprit
28.06. Mutter Courage und ihre Kinder
29.06. Mutter Courage und ihre Kinder
04.07. Sommerreihe 2019 - Trio Elf
11.07. Sommerreihe 2019 - Lennart Schilgen
18.07. Sommerreihe 2019 - The Fretless
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